![]() Alumni über den WU Executive MBA Name: Mag. Liselotte Schöll, Leading Senior Expert Group HR Management, mobilkom austria group services GmbH Warum haben Sie sich dafür entschieden, eine ?MBA Ausbildung zu machen und warum gerade den Executive MBA?
Ich bin seit 13 Jahren als Juristin tätig, davon 8 Jahre in einem internationalen Telekom-Konzern, und merkte zunehmend, wie wirtschaftliche Faktoren das juristische Leben beeinflußen. Der Executive MBA war für mich die ideale Ausbildung, weil ich bereits in einer Senior Position tätig war und zudem mit Studenten mit ähnlichem Background lernen wollte. An diesem Programm hat mich besonders die internationale Ausrichtung gereizt. Sowohl internationale Studenten (wir waren damals 17 verschiedene Nationen in der Klasse) als auch Studienreisen (Indien, China, Russland, USA) und Firmenbesuche ermöglichten mir fundierte Einblicke in die Herausforderungen des jeweiligen Marktes.
Wieso haben Sie sich für die WU Executive Academy entschieden?
Die Executive Academy der Wirtschaftsuniversität Wien hat einen der besten Qualitätsstandards in Europa und erst recht im deutschsprachigen Raum. Mich hat im Speziellen die interkulturelle Komponente des Programms fasziniert. Und außerdem wird der Executive MBA auf Englisch unterrichtet.
Welche waren Ihre drei wichtigsten Erfahrungen, die Sie aus dem MBA Programm mitgenommen haben?
Lernen macht Spaß! Der Executive MBA bot viele Möglichkeiten, Freude am Lernen zu haben: Case Studies, Diskussionen und Vorträge mit renommierten Wirtschaftsexperten, das Virtual Team Project, bei dem wir in virtuellen Teams umfassende Projektarbeiten zu verfassen hatten. Interkulturelle Feinfühligkeit: Hineindenken in andere Kulturen,? verstehen, warum es Dinge gibt, die anders ablaufen als zu Hause. Respekt - insbesondere anderen Kulturen gegenüber. Netzwerke fürs Leben: Die gemeinsamen Erfahrungen während des MBA schweißen zusammen. Ich bin mir sicher, dass dies die beste Grundlage für ein stabiles Netzwerk ist. Darüber hinaus bietet die WU Executive Academy ein weitreichendes Alumni Netzwerk, das sie auch sehr pflegt. So kann man z.B. auf diversen Veranstaltungen und Vorträgen immer wieder neue und interessante Persönlichkeiten kennenlernen.
Konnten Sie die erlernten Management- und Führungsmethoden in ihrer Position als Senior Expert des Group HR Managements der mobilkom austria erfolgreich anwenden?
Schon während des MBA wurde ich zu unserer Tochtergesellschaft in Weißrussland als Assistant des Management Board bestellt. Dass die Wahl auf mich gefallen ist, führe ich meines Erachtens nach stark auf meine Zusatzausbildung zurück. Zudem trägt das Programm dazu bei, seine Persönlichkeit und sein Auftreten zu stärken. Letztlich hat er mir jenes Selbstvertrauen gegeben, den Sprung zu wagen, aus dem juristischen Bereich in das General Management zu wechseln.
Was würden Sie einem MBA Interessenten für die richtige Auswahl und den richtigen Zeitpunkt, mit einem MBA zu beginnen, diesbezüglich raten?
Es gibt keinen richtigen oder falschen Zeitpunkt. Wichtig ist, dass man offen für persönliche Weiterentwicklung ist. Meiner Ansicht nach, sollte eine MBA Ausbildung allerdings nicht unmittelbar nach dem Studium begonnen werden. Ein MBA ist eine praxisorientierte, spezifische Ausbildung, die am meisten bringt, wenn die Teilnehmer einige Jahre Berufserfahrung einbringen und so auch enorm voneinander profitieren können. Für welchen MBA man sich entscheidet, hängt meiner Meinung nach von den persönlichen beruflichen Zielen ab. Möchte man in der bisherigen Expertenschiene bleiben, empfiehlt sich ein Professional MBA. Strebt man jedoch eine generalistische Managementausbildung an, empfehle ich eine Executive MBA.
Wenn Sie wieder vor der Entscheidung? stünden, eine MBA Ausbildung zu starten, dann?
?dann würde ich den Executive MBA sofort wieder machen. Diese 14 Monate waren geprägt von Know-How-Transfer, Firmenbesuchen und Studienreisen, voll von angeregten Diskussionen, vielen neuen Gesichtern und Kulturen.
Gibt es noch weitere Informationen, die Sie mit den Lesern teilen möchten?
Wirklich unbezahlbar sind die vielen, weltweiten Kontakte aus Wirtschaft, von Studenten anderer Top-Universitäten, z.B. Business Schools aus Indien, China und den USA. Wer kann schon wirklich von sich behaupten, er habe Kontakte in die ganze Welt?
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